Côte de bœuf

Côte de bœuf

Cote de boeuf

Zutaten:

  • 2 dry aged Côte de bœuf (Rinderkotelett aus der Hochrippe zwischen dem 8. bis 12. Knochen, mindestens 8 cm dick geschnitten mit 2 Rippenknochen)
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • 4 Bio-Knoblauchzehen
  • 4 EL Rinderfett (ersatzweise Erdnussöl) Fleur de Sel

 

Zubereitung:

  1. Fleisch sorgfältig trocken tupfen. Salz und Pfefferkörner im Mörser mittelgrob mörsern. Fleisch mit dem Olivenöl und der Pfeffermischung einreiben und kräftig einmassieren. Die Stücke auf die Fettseiten stellen und das Fleisch auf Zimmertemperatur temperieren. Kräuter ab-spülen, trocken schütteln, Knoblauch ungeschält längs halbieren.
  2. Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft nicht geeignet) vorheizen. Fett in einer Eisenpfanne erhitzen. Die Koteletts darin von allen Seiten ca. 2 – 3 Minuten anbraten. Kräuter und Knoblauch kurz mitbraten.
  3. Dann die Eisenpfanne in den Backofen stellen und das Fleisch bis 2 Grad unter die gewünschte Kerntemperatur garen (heißt: medium rare: 54 Grad; medium bis 58 Grad, medium well: nicht wärmer als 62 Grad).
  4. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und das Fleisch darin zugedeckt ca. 10 Minuten auf den Fleischseiten ruhen lassen. Währenddessen alle 2 Minuten wenden. Zum Servieren am Tisch in Scheiben schneiden, mit Fleur de Sel würzen. Nach Belieben dazu Krautsalat, Pommes oder Baked Potatos servieren. Besonders edel schmeckt das Côte de bœuf zu Sauce béarnaise, die mit frischem französischem Estragon (vorsichtig dosieren, schmeckt sehr intensiv!) aromatisiert wird.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten (plus Zeit zum Temperieren des Fleisches)

Nährwerte:

Menge pro 100 Gramm:
Kalorien 355
Fettgehalt 29 g
Gesättigte Fettsäuren 12 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 1 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 12 g
Cholesterin 85 mg
Natrium 64 mg
Kalium 293 mg
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoff 0 g
Zucker 0 g
Protein 23 g

 

Fisch im Bananenblatt

Fisch im Bananenblatt

Gegrilltes Fischfilet im Bananenblatt

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Victoriabarschfilet
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 lngwerstück (ca. 4 cm)
  • ½ Bund Koriander
  • 250 g stückige Tomaten (Dose)
  • ½ TL Currypulver
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Bananenblätter
  • Zubereitungszeit
  • 30 Minuten

Schritt 1: Den Fisch abspülen, trocken tupfen und in vier Stücke schneiden. Mit der Kokosmilch bestreichen und 10 Minuten marinieren.

Schritt 2: In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel putzen, den Ingwer schälen, den Koriander abspülen und trocken schütteln und alles fein hacken. Zusammen mit Curry, Salz und Pfeffer zu den Tomatenstücken geben.

Schritt 3: Dann jeweils ein Stück Fisch auf ein Bananenblatt setzen. Die restliche Kokosmilch und 2 bis 3 EL Tomatensauce darauf geben.

Schritt 4: Das Bananenblatt zu einem Päckchen verschließen, evtI. mit einem Holzspieß fixieren. Die Päckchen etwa 10 bis 15 Minuten auf dem Grill garen. Zum Servieren die Fisch-Päckchen öffnen.

 

Fischfilet im Bananenblatt auf dem Gasgrill
Cowboy Gulasch aus dem Lodge Dutch Oven

Cowboy Gulasch aus dem Lodge Dutch Oven

Der Lodge Dutch Oven ist perfekt für Schmorgerichte, Suppen, einem Sonntagsbraten und natürlich unserem Cowboy Gulasch aus dem Wilden Westen. Es ist ein ganz besonderes Gulasch, denn es besteht nicht typischerweise aus Rindfleisch, sondern aus Büffelfleisch. Büffelfleisch hat deutlich kürzere Fleischfasern und einen wesentlich geringeren Fettanteil und ist dennoch absolut geschmacksintensiv. Anja, die Frau vom Grill, zeigt heute mal, auf welche Weise sich das Cowboy Gulasch im Dutch Oven und auf dem Hockerkocher zubereiten lässt.

Die richtige Verwendung vom Lodge Dutch Oven
Anja beweist uns heute, dass ein leckerer Gulasch nicht immer in der heimischen Küche zubereitet werden muss. Mit einem Dutch Oven und einem Hockerkocher lässt sich der Cowboy Gulasch wunderbar über der Chattenglut kochen, denn auch hier kann die Temperatur stufenlos reguliert werden. Der Dutch Oven ist ein Feuertopf, der aus einem hitzebeständigem Gusseisen besteht und vielseitig verwendet werden kann. Er ist perfekt dazu geeignet, über mehrere Stunden hinweg ein Gericht köcheln zu lassen, sodass ein wunderbar intensives Aroma entsteht. Also die optimale Lösung, um den Cowboy Gulasch nach Wildwest Manie zuzubereiten. 

Die Besonderheit beim Büffelfleisch

cote de boef

Gulasch wird klassischerweise aus Rindfleisch gekocht, weil es einen besonders intensiven Eigengeschmack hat. Doch im Wilden Westen wurde stattdessen Büffelfleisch genommen, was auch nach langer Kochzeit noch weich, aber doch bissfest ist. Der wesentliche Unterschied liegt in den Fleischfasern, die beim Büffelfleisch wesentlich kürzer sind. Außerdem ist der Fettanteil viel geringer als beim Rindfleisch, was aber nicht bedeutet, dass Büffelfleisch jetzt geschmacklos ist. Der Geschmacksträger beim Büffelfleisch ist das Fleisch selber und nicht das Fett, was es umso köstlicher macht.

Die Zubereitung vom Büffelfleisch im Dutch Oven ist gar nicht so schwierig, wie Anja im Video zeigt. Die ganze Arbeit macht eigentlich der Dutch Oven, der am Ende dazu beiträgt, dass der Cowboy Gulasch wunderbar einkocht und sehr geschmacksintensiv ist. Die Röstaromen kommen wunderbar zum Tragen und verleihen dem Western Gulasch seine einzigartige Note.

 

Cowboy Gulasch aus dem Wilden Westen
Zubereitung: 3 Stunden
Vorbereitungszeit: 15-20 Minuten
Zutaten für 6 Personen:

  • 2 kg Büffelfleisch (Alternativ Büffelfleisch-Gulasch)
  • 7 grüne Paprika
  • 1,5 kg Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 600 g frische Champignons
  • 4 EL Butterschmalz
  • 2 große Dosen stückige Tomaten (2 x 800g)
  • 300 g Tomatenmark
  • 3 EL Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 ½ EL Salz
  • 6 EL süße Paprikapulver
  • 2 Lorbeerblätter und 3 Pigmentkörner

Zubereitung:

  1. Das Büffelfleisch unter Wasser abwaschen und anschließend in recht große Stücke schneiden. Alternativ kann auch bereits ein Büffelfleisch-Gulasch verwendet werden.
  2. Die Paprika abbrausen, halbieren, das Weiße und das Kerngehäuse entfernen und alles in große Stücke schneiden. Die Zwiebeln sowie den Knoblauch schälen und ebenfalls grob zerkleinern.
  3. Die Champignons putzen und anschließend vierteln.
  4. Nun wird der Dutch Oven auf dem Hockerkocher platziert und bei hoher Hitzezufuhr für einige Minuten erwärmt. Sobald er heiß genug ist, werden 3 EL Butterschmalz hineingegeben und zum Schmelzen gebracht.
  5. Als nächstes kommt das Büffelfleisch dazu und wird beidseitig schön kross angebraten. Danach kommt das Tomatenmark in Ergänzung mit dem restlichen Butterschmalz dazu, da Tomatenmark auch problemlos eine Röstung verträgt.
  6. Den Cowboy Gulasch mit Paprikapulver ergänzen und weiter mit dem Knoblauch andünsten. Dabei ist es wichtig, dass der Gulasch immer wieder umgerührt wird. 
  7. Das Mehl zufügen, gründlich umrühren, um eine cremige Konsistenz entstehen zu lassen. Jetzt noch die Paprika unterrühren und einige Minuten köcheln lassen.
  8. Um den Cowboy Gulasch zu perfektionieren, wird nun alles mit dem Rotwein und dem Wildfond abgelöscht. Nach ungefähr 10 Minuten können nun die stückigen Tomaten sowie die empfindlichen Champignons untergerührt werden.
  9. Zum Schluss noch etwas Zucker sowie die Lorbeerblätter und Pigmentkörner zugeben und alles gründlich verrühren.
  10. Den Dutch Oven mit dem Deckel schließen und alles ungefähr 3 Stunden kochen lassen.

Das war es auch schon. Du erhältst ein butterzartes Western Gulasch, das unvergleichlich in seinem Geschmack ist.

EU-Verordnung 2016/426: Neue Regelungen für Gasgeräte 

EU-Verordnung 2016/426: Neue Regelungen für Gasgeräte 

Mehr Sicherheit, aber auch höhere Kosten

Die Verordnung (EU) 2016/426 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016, bekannt als die Gasgeräteverordnung, stellt einen wichtigen Schritt in Richtung erhöhter Sicherheit und Effizienz für Gasgeräte dar. Diese Verordnung ersetzt die frühere Richtlinie 2009/142/EG und bringt einige signifikante Änderungen und Anforderungen mit sich. Während die neuen Regelungen viele Vorteile bieten, bringen sie auch zusätzliche Kosten für Hersteller und Verbraucher mit sich.

Ziele und Anwendungsbereich

Die Verordnung zielt darauf ab, den Binnenmarkt der EU zu stärken und ein hohes Sicherheits- und Effizienzniveau für Gasgeräte sicherzustellen. Sie gilt für:

  • Geräte: Diese umfassen alle gasbetriebenen Geräte, die zum Kochen, Heizen, zur Warmwasserbereitung, Kühlung, Beleuchtung oder zum Waschen verwendet werden, sowie Gebläsebrenner und Heizgeräte, die mit solchen Brennern ausgestattet sind.
  • Bauteile: Dazu gehören Sicherheits-, Kontroll- oder Regelvorrichtungen, die in Gasgeräte eingebaut werden oder zur Herstellung solcher Geräte dienen.

Hauptanforderungen

  1. Sicherheitsstandards: Die Verordnung legt strenge Sicherheitsanforderungen fest, um Risiken wie Gaslecks, Explosionen und Kohlenmonoxidvergiftungen zu minimieren. Dies schließt detaillierte technische Spezifikationen für die Konstruktion und Leistung der Geräte ein.
  2. Energieeffizienz: Gasgeräte müssen nicht nur sicher, sondern auch energieeffizient sein. Diese Anforderung soll helfen, den Energieverbrauch in der EU zu senken und die Umwelt zu schützen.
  3. Marktzugang und CE-Kennzeichnung: Die Verordnung standardisiert die Konformitätsbewertungsverfahren und die CE-Kennzeichnung. Geräte, die die Anforderungen erfüllen, können in allen Mitgliedstaaten verkauft werden, was den Binnenmarkt stärkt.

Übergangs- und Umsetzungsregelungen

Die Verordnung trat am 21. April 2018 in Kraft. Hersteller mussten ihre Produkte und Prozesse rechtzeitig an die neuen Anforderungen anpassen. Dies bedeutete oft umfangreiche Tests und Zertifizierungen, um die Konformität sicherzustellen.

Kosten und Herausforderungen

Die Einführung der Verordnung brachte erhebliche Kosten mit sich, die nicht zu unterschätzen sind. Diese Kosten entstehen durch:

  • Neuzertifizierung: Hersteller mussten bestehende Produkte nach den neuen Standards zertifizieren lassen, was umfangreiche Tests und Prüfungen erforderte.
  • Produktanpassungen: Viele Hersteller mussten ihre Produkte an die neuen technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen anpassen. Dies beinhaltete oft Änderungen in der Konstruktion und in den verwendeten Materialien.
  • Schulung und Weiterbildung: Mitarbeiter mussten in den neuen Standards und Verfahren geschult werden, um sicherzustellen, dass die Produkte den Anforderungen entsprechen.

Einige Kritiker argumentieren, dass die bisherigen Regelungen der Richtlinie 2009/142/EG bereits ausreichend waren und dass die neuen Anforderungen zu übertrieben und kostspielig sind. Insbesondere kleinere Unternehmen könnten durch die zusätzlichen Kosten und den administrativen Aufwand finanziell belastet werden.

Fazit

Die Verordnung (EU) 2016/426 bringt zweifellos Vorteile in Bezug auf die Sicherheit und Effizienz von Gasgeräten. Die einheitlichen Standards fördern den freien Handel innerhalb der EU und erhöhen das Sicherheitsniveau für Verbraucher. Allerdings sind diese Vorteile mit erheblichen Kosten verbunden, die von den Herstellern getragen werden müssen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese zusätzlichen Kosten auf die Preise für Endverbraucher auswirken werden und ob die angestrebten Sicherheits- und Effizienzeffekte die höheren Ausgaben rechtfertigen.

Für detaillierte Informationen und den vollständigen Gesetzestext besuchen Sie bitte die offizielle EUR-Lex Webseite.

Gastrobräter